Auch der Kopf gehört zum Handball

Am Sonntag Abend stand unser zweites Spiel innerhalb von 3 Tagen an, wir waren bei der HSG Neu-Isenburg/Zeppelinheim zu Gast. Das Hinspiel haben wir nach anfänglichen Problemen noch recht deutlich gewinnen können. Genauso hatten wir uns das für das Rückspiel vorgenommen, wobei wir auch an den letztlich souveränen Sieg gegen den HSV Nidderau anknüpfen wollen.

Doch es kam anders als gedacht. Das Spiel begann sehr ausgeglichen. Wir lagen nach dem ersten Angriff 0:1 in Führung, Isenburg glich aus. So ging es bis zum 7:7 Mitte der ersten Halbzeit. Dies lag vor allem daran, dass es den Neu-Isenburgern immer wieder gelang, einfache Tore zu erzielen. Wie bereits im Hinspiel nutzten sie vor allem einen Nachläufer-Spielzug, mit dem sie unsere Abwehr ein ums andere Mal in Verlegenheit brachten. Dem konnten wir in der Anfangsphase ein recht erfolgreiches eigenes Angriffsspiel entgegenstellen, sodass es eben keiner Mannschaft gelang, sich entscheidend abzusetzen. Aber bereits zu diesem Zeitpunkt war klar, dass sich unsere Abwehr würde steigern müssen, um das Spiel für uns erfolgreich zu gestalten. Nun der Bezug erste zum Titel dieses Berichts. Unser Mittelspieler Keller, der in den ersten Minuten das Spiel noch ordentlich lenken konnte, wurde mit zwei Schlägen auf den Kopf – genauer: auf die Nase – außer Gefecht gesetzt. Leider blieben diese ungeahndet und so gelang es Isenburg, sich in Gleichzahl etwas abzusetzen, da uns im Angriff weniger gelang. Wir hatten immer mehr Probleme damit, die Isenburger Abwehr und den zugehörigen Torhüter zu überwinden, während unsere Gegner immer wieder von der 6m-Linie aufs Tor werden konnten. Dies schafften sie durch den bereits erwähnten Spielzug, aber auch aufgrund mangelnder Aufmerksamkeit in der Abwehr. Waren wir einmal am Mann, so gab es meist einen Siebenmeter, gegen den – so wie auch gegen die anderen Würfe – unsere Torhüter nichts ausrichten konnten. Für sie war es ein sehr undankbares Spiel. Nach einem 10:8 konnten wir zwar noch einmal ausgleichen (10:10), doch Isenburg setzte sich bis auf 15:11 zur Pause ab.

Auch diesen Spielstand hätten wir noch drehen können, zumal bereits gegen Ende der ersten Halbzeit deutlich wurde, dass die Isenburger nicht mit der besten Kondition ausgestattet waren. Aber wie im Titel erwähnt, gehört auch der Kopf zum Handball dazu und diesen wussten die Isenburger auszunutzen. Mit all ihrer Erfahrung spielten sie die gesamte zweite Halbzeit über Angriffe, die weit über 60 Sekunden dauerten. Leider wurde dies vom Unparteiischen gestattet, sodass unsere Abwehr damit eingeschläfert wurde und die entstehenden Lücken zum Torerfolg genutzt werden konnten. Da wir uns im Angriff nicht entscheidend steigern konnten und bei einigen Abschlüssen das Pech dazu kam, da wir entweder Fouls, mit denen klare Torgelegenheiten verhindert wurden, keine Siebenmeter bekamen oder nicht ins Tor sondern ans Aluminium trafen, konnten wir den Rückstand nie auf weniger als 3 Gegentore verringern. Am Ende gaben wir uns offensichtlich auf, sodass Neu-Isenburg das Ergebnis in Überzahl sogar noch auf 7 Tore Abstand (29:22) ausbauen konnte.

Mit dieser Niederlage können wir nicht nur von unseren Aufstiegsambitionen verabschieden, wir blieben an diesem Tag auch den Nachweis über die Berechtigung der Zugehörigkeit in der B-Klasse schuldig. Falls es uns nicht gelingen sollte, wieder an die Leistungen aus dem Nidderau-Spiel anzuknüpfen, können die nächsten Monate noch sehr ungemütlich werden.

Noch ein weiterer Bezug zur Überschrift: Bei einem Duell um den Ball hob unser Spieler P. Schmidt so spektakulär ab, dass er sich am Hinterkopf verletzte. Auch hier sieht man: Er gehört zum Handball dazu. Bleibt zu hoffen, dass wir alle unseren wieder finden, damit wir endlich wieder den Handball zeigen, den wir zu Spielen imstande sind.B

HSG Neu-Isenburg/Zeppelinheim – HSG Obertshausen/Heusenstamm 29:22 (15:11)

Messer,P., Messer,M. – Saeedi (5), Keller (5/2), van Lith (4/1), Gödicke (3), Frischkorn (3), Blümmel (1), Schmidt,S. (1), Schmidt,P., Schink, Justus, Friedrich

Hohe Laufleistung wird mit Kantersieg belohnt

Am gestrigen Donnerstagabend stand ein Nachholspiel vom Ende der Hinrunde an: Der HSV Nidderau war in der Badstraße zu Gast. Sogar einige Besucher hatten sich zum Spiel in die Halle verirrt, sodass sich die Mannschaften trotz der ungewohnten Spielzeit auf Unterstützung verlassen konnten. Das Trainerteam machte die Mannschaft im Vorfeld auf die Besonderheiten solcher Spiele aufmerksam und forderte die volle Konzentration der Spieler.

Das Spiel begann ordentlich, mit einem ersten Tempogegenstoß gingen wir 1:0 in Führung. Im weiteren Verlauf der Anfangsphase stand die 5:1-Abwehr sehr stabil. Immer wieder gelang es, die Gegner zu schwierigen Abschlüssen oder Fehlpässen zu zwingen. Allerdings waren wir am Anfang des Spiels nicht in der Lage, daraus Kapital zu schlagen, da wir in der ersten Halbzeit Schwächen im Passspiel und in der Chancenverwertung zeigten. So ließen wir Nidderau ins Spiel kommen und in der ersten Halbzeit einige Tore über die Außen erzielen; aus der 2:0-Führung wurde ein 3:3. Mitte der ersten Halbzeit bekamen wir unsere Chancenverwertung besser in den Griff. Da wir im Positionsangriff und auch direkt nach Gegentoren durch Spielzüge einfache Tore erzielen konnten und die Kondition der Nidderauer nachließ, konnten wir uns über 11:6 zum Halbzeitstand von 13:9 etwas absetzen – ein trügerischer Zwischenstand, oft genug haben wir gegen Nidderau sicher geglaubte Siege hergeschenkt.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wollte aber niemand von uns Zweifel am Sieg aufkommen lassen. Mit einem 6:0-Lauf schraubten wir das Ergebnis auf 19:9, das Spiel war entschieden. Als unser Spielfluss unter den vielen Auswechslungen etwas litt, kam Nidderau noch einmal auf 7 Tore (20:13) heran. Doch da wir unsere Tempogegenstöße nun besser ausspielten und Abwehr und Torhüter gemeinsam weiter einen guten Job machten, konnten wir das Endergebnis mit dem 30:16 doch noch sehr deutlich gestalten.

Mit einer Leistung wie in der zweiten Halbzeit (insgesamt 17:7), sind wir in der Lage, viele Gegner aus der B-Klasse zu schlagen. So sind die 8 Verlustpunkte eigentlich unerklärlich zustande gekommen. Bei konsequenterer Chancenverwertung hätte da Ergebnis auch noch höher ausfallen können. Am Wochenende haben wir in Neu-Isenburg gleich die Gelegenheit, an die gezeigten Leistungen anzuknüpfen und die nächsten beiden Punkte zu sammeln.

Nicht mehr zur Verfügung stehen wird der Spieler Ochs, der die folgenden Jahre nicht mehr in unserer Region verbringt. Verabschiedet hat er sich mit den Toren 29 und 30 am gestrigen Abend.

HSG Obertshausen/Heusenstamm – HSV Nidderau 30:16 (13:9)

Es spielten: Messer, P., Messer, M.; Keller (9/2), van Lith (6/1), Justus (3), Saeedi (2), Ochs (2), Gödicke (2), Schink (2), Frischkorn (2), Blümmel (1), Hartlieb (1), Friedrich, Schmidt,S.

St. Nikolausmarkt 2016 in Heusenstamm

Am kommenden Wochenende sind unsere Mannschaften spielfrei (außer mD). Dafür sind die Handballer wieder auf dem Nikolausmarkt in Heusenstamm vertreten (Stand Nr.135).

Am Samstag von 15:00 bis 20:00 Uhr und Sonntag von 14:00 bis 20:00 werden Schnitzelbrötchen, Glühwein und Orangensaft angeboten.

Für Erwachsene haben unsere „Druidinnen“ einen womöglich zauberhaften Trank vorbereitet.

Wir würden uns über zahlreiche Gäste und einen guten Umsatz freuen.

 

Der Vorstand

 

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HSG-Hobby Mannschaft startet bald

Kurzmitteilung

 Die HSG Obertshausen / Heusenstamm sucht DICH!

Bist DU über 16 Jahre und möchtest Sport betreiben, aber dich nicht fest in einer Mannschaft verpflichten?

Dann bist du bei UNS genau richtig, denn wir spielen Handball aus Spaß!

Unser Training findet mittwochs ab 19:30 Uhr in der Otto-Hahn-Schule in Heusenstamm statt und beginnt offiziell ab dem 02.11.2016!!

Es ist JEDER herzlich Willkommen und wir freuen uns auf jeden Teilnehmer 😀

Bei Fragen bitte unter 017620148301 oder per E-Mail unter rspengler96@web.de melden.

Wir sehen uns am 02.11.2016 😀

LG Robin Spengler

Planlos, mutlos, punktlos

Unser viertes Saisonspiel in Langenselbold stand an und wir hatten die Hoffnung, auch nach vier Spielen ohne Punktverlust zu bleiben. Wir waren mit einem großen Kader angereist, sodass Trainer Messer die Qual der Wahl hatte. Allerdings fehlte mit Keller ein erfahrener Mittelmann.

Das Spiel begann für uns einigermaßen ordentlich. Im Angriff gelang es uns, aus dem Positionsspiel heraus einige Tore zu erzielen auch wenn diese meist aus Einzelaktionen resultierten. Das große Problem zu Beginn des Spiels war unsere Abwehr. Die Langenselbolder, die meist mit Aktionen aus dem Rückraum oder im Zusammenspiel mit dem Kreisläufer zum Erfolg kommen wollten, hatten zu leichtes Spiel und konnten immer wieder einfache Tore erzielen, weil wir nicht konsequent genug verteidigten oder die Absprache zwischen den einzelnen Spielern nicht stimmte. Bis zum 6:6 blieb das Spiel ausgeglichen, dann konnte sich Langenselbold etwas absetzen, vor allem, weil wir im Angriff nicht mehr ganz so gut trafen oder am Torhüter der Gäste scheiterten.

Mit einem 14:11-Rückstand, mit dem wir noch halbwegs zufrieden sein konnten, gingen wir in die Kabinen. Wir nahmen uns vor, in der Abwehr sicherer zu stehen und weniger Gegentore zuzulassen. Dieses Vorhaben setzten wir am Anfang der zweiten Halbzeit sehr gut um, die 6:0-Deckung stand deutlich stabiler und wir kassierten weniger Gegentore. Doch wer jetzt denkt, wir hätten dies genutzt, das Spiel auf unsere Seite zu bringen, der hat sich getäuscht. Die vielen Ballgewinne verpufften sehr schnell. In den ersten Minuten nach der Halbzeit vergaben wir 4 Chancen auf einen Tempogegenstoß fahrlässig und brauchten 7 Minuten für unseren ersten Torerfolg. Doch dank der verbesserten Abwehr und einem überragenden Torhüter ließen wir unsere Gegner nicht entscheidend wegziehen und hatten immer noch Chancen auf einen Sieg. Aber uns wollte kein gutes Angriffsspiel gelingen: Meist agierten wir ohne Konzept und suchten in harmlosen Aktionen das Heil. Weder einstudierte Abläufe noch beherzte Einzelaktionen waren zu erkennen.
Am Ende entschied auch die höhere Erfahrung unserer Gegner das Spiel für sie. Während es ihnen immer wieder gelang sehr lange Angriffe zu spielen (von unserem Torerfolg bis hin zum Anwurf vergingen schon mal 20 Sekunden), schwächten wir uns mit unnötigen Aktionen und Lamentieren gegen Schiedsrichterentscheidungen selbst, in dem wir 4 Minuten am Stück in Unterzahl spielen mussten. Auch mit einer offenen Deckung konnten wir nicht ausreichend viele Fehler provozieren.

Am 6.11. steht dann unser nächstes Spiel gegen die zweite Mannschaft der SG Hainburg an.

TV Langenselbold II – HSG Obertshausen/Heusenstamm 25:21 (14:11)

Spieler: Messer,M., Messer,P. – Blümmel, Waser, van Lith, Scheibe, Hüther, Hartlieb, Schmidt, Gödicke, Schink, Justus, Frischkorn