Alles neu bei der Bezirksoberliga-mannschaft der HSG Obertshausen-Heusenstamm:

Trainer Robert Linek hat die Damen-Mannschaft übernommen – sein erstes Team im Aktivenbereich und seine erste Damenmannschaft. Joachim Geiger sprach vor dem Rundenbeginn am 17. September mit dem Trainer

 

Robert, wie war Dein Einstieg bei der HSG und Deine erste Vorbereitung auf die neue Saison?

Robert Linek: Es macht großen Spaß mit den Mädels. Alle sind engagiert und motiviert.

 

Worauf hast Du in der Vorbereitung besonders Wert gelegt?

Wir haben natürlich gezielt an Kondition, Kraft und Fitness gearbeitet. Ein besonderer Schwerpunkt waren darüber hinaus das Angriffsspiel und die Taktik.

 

Wie fällt Dein Fazit aus?

In der Mannschaft steckt Potenzial. Mein Vorgänger Philipp Keller hat gute Arbeit geleistet. Vor allem die Abwehr steht sehr gut. Nun ist es noch wichtig, in der Offensive flexibler und unberechenbarer zu werden.

 

Wie groß ist das Aufgebot?

Auf dem Papier sind es 19 Spielerinnen. Allerdings fallen zwei aus, weil sie Mutter geworden sind, zwei weitere sind verletzt. Vor allem die Verletzung von Kreisläuferin Marsha Langkamm macht uns Sorgen. Das hat die gute Stimmung zuletzt ein bisschen getrübt.

 

Was ist Dein Ziel in der kommenden Saison?

Auf jeden Fall wollen wir den Klassenerhalt schaffen. Das wird schwerer als bisher, weil die Staffel anders zusammengesetzt ist und es drei, statt bisher zwei Absteiger sein werden. Außerdem sind es zwei Spiele mehr als bisher. Letzte Saison hatte das Team 13 Punkte. Nun sollten wir schon zwanzig Punkte holen, um auf der sicheren Seite zu sein. Aber ich traue das der Mannschaft zu, auch wenn die Klasse schwer einzuschätzen ist.

 

In den Vorbereitungsspielen gab es sehr unterschiedliche Resultate. Wie zufrieden bist Du damit?

 

Wir haben gegen die A-Klasse-Mannschaften der SG Arheilgen und FSG Groß-Zimmern/Dieburg gewonnen, zuletzt gegen den Landesligisten FSG Odenwald verloren, aber ein gutes Spiel gemacht. Auch gegen den Aufsteiger in die BOL Darmstadt, die TSG Walldorf II, haben wir verloren. Gegen die SG Babenhausen, Aufsteiger in die BOL Odenwald/Spessart, haben wir hingegen dann wieder mit vier Toren Vorsprung gewonnen. Insgesamt können wir also zufrieden sein.

 

Warum hast Du nach vielen Jahren in der Jugendarbeit eine Damenmannschaft übernommen?

Um ehrlich zu sein, war das eher Zufall. Die Nähe zu meiner Arbeitsstelle in

Neu-Isenburg und die Trainingszeiten haben gepasst. Nun bin ich super froh über diese Entscheidung. Hier stimmt einfach alles und es macht einen Riesenspaß. Der Zusammenhalt ist groß und es ist klasse, ein Teil davon zu sein.

 

Was muss trotzdem noch besser werden?

Das ist kein Geheimnis. Im weiblichen Jungendbereich sind wir aktuell nicht gut aufgestellt. Natürlich ist die HSG Obertshausen/Heusenstamm hier nicht allein betroffen. Es gibt viele Vereine, denen es so geht und es kostet sicher einige Anstrengung, was zu bewegen, aber ohne Engagement geht es nicht. Und damit meine ich nicht, wie einige Vereine es machen, einfach nur eine Interessengemeinschaft mit anderen Vereinen einzugehen und sich darauf dann auszuruhen, sondern eine aktive Jugendarbeit im männlichem und weiblichen Bereich, verteilt auf vielen Schultern. Je mehr Personen involviert sind und je vielfältiger das Engagement ist, umso besser.

 

Rundenstart ist am 17. September um 17 Uhr mit einem Heimspiel gegen die HSG Preagberg. Gespielt wird im Sportzentrum Obertshausen in der Badstraße.

 

 

Zur Person:

Robert Linek ist 40 Jahre alt, wohnt in Groß-Zimmern und mit der Handballerin Petra Schütz (FSG Dieburg/Groß-Zimmern) liiert. Als Spieler war er aktiv bei TSV Pfungstadt (Ober- und Bezirksliga), SG Arheilgen (Bezirksliga), SG Crumstadt/Goddelau (BOL), TV Groß-Rohrheim (Bezirksliga) und MSG Groß-Zimmern/Dieburg (Bezirksliga). Trainiert hat er Jugendmannschaften bei TSV Pfungstadt, JSG Crumstadt/Goddelau und der JSG Groß-Zimmern/Dieburg. Im Dezember 2016 hat er die C-Lizenz erworben.

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Mannschaftskapitänin Marsha Langkamm über ihre Mitspielerinnen

Alena:
Pechvogel der letzten 3 Jahre. Niemand verletzt sich so oft auf skurrile Art und Weise wie Alena. Ihr werden schon mal Kisten und sogar heimische Treppen zum Verhängnis.
Wenn sie sich auch manchmal in ihrer Position als Strafenwart nicht nur Freunde macht, wenn erst mal alle Schulden beglichen sind, ist mit ihr immer gut Kirschen Essen!
Auf dem Feld vielseitig einsetzbar und mit reichlich Kampfgeist ausgestattet.

Alex:
Lehrerin Nummer 1 (nur wegen dem Alphabet). Keine schafft es so oft wie sie mit der immer ganz genau gleichen Körpertäuschung die Gegner alt aussehen zu lassen! Unsere Mitte findet immer den richtigen Spielzug. Auch vom 7m Punkt eine sichere Bank. Leider geht sie diese Saison für 3 Monate in die weite Welt, wir freuen uns jetzt schon auf die Rückkehr.

Alicia:
Keine beherrscht den Bananensprung so gut wie Alicia! Ab dieser Saison zuständig für die Trikotliste und die Spielberichtsliste. Keine schöne Arbeit aber wichtig.
Im Moment arbeitet sie an Ihrer Wurftechnik und wird sicherlich in der Saison eine wichtige Stütze auf der Außen.

Anna:
Unsere Rückraum-Blondine mit den unglaublich dicken Haaren. Wenn sie es mal nicht aus Würzburg (da studiert sie Zahnmedizin) zu unseren Spielen schafft, merkt man das nicht nur beim Motivations-Schrei.
Trotz ihrer Größe sehr gut im 1 gegen 1 und wegen ihrer Größe von hinten gefährlich.

Evelyn:
Das unangefochtene Küken der Mannschaft. Gerade zarte 16. Ohne Zweifel talentiert und mit hervorragender Wurftechnik. Sicherlich wird sie Alex auf der Mitte in Zukunft entlasten können. Lediglich das Selbstbewusstsein fehlt ihr noch – gerne würden wir sie öfter auf und neben dem Feld hören!!

Jaqueline:
Dass die liebe Jacky überhaupt das Tor trifft, grenzt bei ihrer Sehschwäche fast schon an ein Wunder. Aber es besteht Hoffnung – sie hat sich eine Sportbrille gewünscht!
Jacky hat wahrscheinlich den technisch saubersten Wurf – keine trifft so oft das Lattenkreuz wie sie. Wenn sie jetzt noch etwas öfter ihre Selbstzweifel durch Anlauf ersetzt, wird das eine richtig gute Saison für sie.

Janine:
Lehrerin Nummer 2. Außen und Kreisläufer. Und die mit den langen braunen Haaren und dem schönsten Bauch der Mannschaft (findet zumindest Marlene).
Eine Treue Seele der HSG – auch als Jugendtrainerin engagiert!
Leider im Moment und wohl auch noch länger verletzt. Wir wünschen ihr gute Besserung!

Jassi:
Unsere Torfrau. Frisch verheiratet und voll im Hausbau. Deshalb leider nicht immer verfügbar während der Vorbereitung. Wenn sie da ist, dann aber immer mit vollem Einsatz. Hält uns immer die Stange – zum Leidwesen von Marlene. Alle anderen sind damit voll und ganz glücklich und zufrieden.

Julia:
Lehrerin Nummer 3 und Mutti Nummer 1 (wieder wegen dem Alphabet)! Herzlich Willkommen kleiner Jannis!
Ihr Fokus liegt im Moment auf ihrer Familie. Im Angriff immer hüftbreit bereit, Lücken am Kreis zu sperren, in der Abwehr ein echter Wadenbeißer, der die 6/0 manchmal mit einer 0/6 verwechselt.
Wir hoffen, dass sie bald wieder in der Halle steht!

Katharina:
Lehrerin Nummer 4. Ständig auf Kreuzfahrt, frisch gebackene 2. Spielführerin und zusammen mit ihrer Schwester eine der wichtigsten im Team: Bierwart!
Nicht nur deshalb wichtig fürs Team: Die vermutlich schnellste Außen der Mannschaft ist vor allem bei Gegenstößen nur schwer zu stoppen! Schön auch, dass man sie in der Abwehr mittlerweile in 50% der Fälle hört!

Laura A.:
Lehrerin Nummer 5 und Mutti Nummer 2! Herzlich Willkommen kleine Paula!
Leider ist ihr letztes Spiel schon eine Weile her, da sie vor der Schwangerschaft eine schwere Knieverletzung auskurieren musste! Wir sind sicher, dass sie bald wieder dabei ist und freuen uns auf Ihre Unterstützung im Rückraum.

Laura S.:
Wenn sie nicht gerade Abi schreibt oder jobbt oder Tennis spielt oder Leichtathletik macht, ist Lauras Trainingsbeteiligung tadellos. Eines der jungen Talente und nicht nur weil sie Linkshänder ist eine Bereicherung fürs Team von der rechten Seite.

Marie:
Lehrerin Nummer 6. Neu dazu gekommen und definitiv eine Verstärkung im Rückraum. Wir hoffen, dass ihr Knie hält und heißen sie hiermit offiziell willkommen im Team!

Marlene:
Mutti Nummer 3 und wahrscheinlich – nein, ganz sicher – die wirklich einzige, die schon auf JEDER Position gespielt hat. Nicht nur deshalb eine wichtige Stütze für uns. Eine der erfahrensten und ältesten im Team. Und dank ihrer emotionalen Ausbrüche auf Feld und Bank die cash cow der Strafenkasse!

Marsha:
Mutti Nummer 4 und die älteste von uns. Hoffentlich nicht nur deshalb wieder zur Spielführerin und Kassenwart ernannt.
In der Abwehr nach wie vor eine sichere Stütze, im Angriff nach wie vor nicht Torschütze Nummer 1. Vielleicht gelingt es dieses Jahr ihr beizubringen mal nicht halbhoch rechts vom Kreis zu werfen.

Martina:
Mit Katharina zusammen Bierwart und somit eine der wichtigsten im Team. Außen wie ihre Schwester, so oft auf hoher See wie ihre Schwester und so schnell wie ihre Schwester. Und da die aller meisten sie eh nicht auseinander halten können, belassen wir es bei einer Beschreibung für beide.

Tanja
Mutti Nummer 5 und eine der Torgefährlichsten Rückraumspielerinnen der Mannschaft. Außerdem erste Anlaufstation bei Verletzungen und Krankheiten jeder Art. Manchmal aber etwas zu emotional auf dem Feld – da werden die Jungen schon mal „so klein mit Stock und Hut!“

Vany:
Gesund und munter zurück vom Auslandssemester! Hoch motiviert und neue Facebook-Beauftragte. Auf dem Feld manchmal etwas zerstreut, im Training meist etwas verpeilt und doch die torgefährlichste Außen. Lobenswert auch ihre kulinarischen Beiträge zu Kabinensitzungen!

Robert:
Der neue Trainer. Noch etwas unsicher im Umgang mit Damen (ja, es ist für uns durchaus ok wenn man(n) von Mannschaft oder Spieler redet!). Bringt Humor und Schwung ins Training und wenn wir seine Vokabeln alle gelernt und verinnerlicht haben, kann das echt was werden mit ihm und uns!

Und die Moral von der Geschicht: an Lehrern und Muttis fehlts uns nicht!

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Mannschaftskapitän Patrick Hüther verrät einige liebenswerte Eigenschaften seiner Mitspieler

Am Sonntag, den 23.09.2017, um 19:30 Uhr, beginnt der Ernst der neuen B-Klasse-Saison für die Männermannschaft der HSG Obertshausen/Heusenstamm gegen die HSG Maintal II. Dass bei allem sportlichen Ehrgeiz und Ernst auch der Spaß nicht zu kurz kommt, beweist Kapitän Patrick Hüther. Er stellt augenzwinkernd und mit einer kleinen Portion Humor seine Mitstreiter vor. Er möchte an dieser Stelle aber auch die Gelegenheit nutzen und vorweg ein paar Worte zu unseren Abgängen verlieren.

Der Reihe nach.

Dennis Dammel:
Er wechselt seine Berufsstandorte wie andere ihre Unterwäsche, kaum da, war er auch schon wieder weg. Ein zuverlässiger Mannschaftskamerad in Sachen Einstandskiste, Geburtstagskiste, Erstes-Tor-Kiste und Ausstandskiste. Vor allem die letztere gepaart mit viel Worscht, an den Mengen er sicherlich heute noch was zu knabbern hat. Wir sehen uns in der Halle.

Steffen Ochs:
Ein Urrumbel am Ball und ein kantiger Gutelaunequell, eben eine sehr sympathische Type. Ebenfalls beruflich gezwungen, das Runde gegen das Eckige im Schlamm zu tauschen. Jesus cries und wir tun es auch. Alles Gute an der Front.

Philipp Keller:
Ein Mann, dem die Mannschaft in den letzten Jahren sehr viel zu verdanken hat und für den es keinen Ersatz geben wird. Weder menschlich noch spielerisch. Was hat der an Prügeln weggesteckt… meine Fresse! Aber nicht traurig sein, neue sportliche Herausforderungen stehen auf seiner Agenda – ich bin mir sicher, wir werden von ihm hören.

Dominik Blümmel:
Unser bassstimmiger Schlachtruf-Vocal und Nachwuchs am Kreis hat uns bedauerlicherweise einen Korb für die kommenden Saisons geben müssen. Das Studium mit zweckmäßigem Ortswechsel hat logischerweise Vorrang. Wenn er so schnell mit dem Studieren wie auf dem Feld ist, wird’s aber schwer mit dem Einhalten der Regelstudienzeit. Gib Gas Junge!

Für alle gilt stets – nicht nur die sportlichen Türen der HSG stehen Euch immer offen.

Nun zur aktuellen Mannschaft der Saison 2017/2018.

Marcel Frischkorn:
Er wird wohl der beliebteste Spieler der Saison werden.
Sorgt er doch als Bierwart für das leibliche Wohl der Mannschaft. Spenden in dieser Richtung bitte an ihn. Des Weiteren sticht er in der Vorbereitung als bärenstarkes Lauf- und Kletterwunder hervor und gehört nicht nur optisch zu den Stützsäulen des Teams. Immer zuverlässig steht er seinen Mann und öffnet Wege in des Gegners Abwehrreihen, wo es scheinbar keine gibt.

Johannes Lippert, alias Jojo, alias Fusselkopp:
Als Vorstand ist er sogleich auch unser Sprachrohr zum Vorstand. Nicht umsonst unsere „eierlegende-Wollmilchsau“. Kümmert sich intensiv um die Belange der Mannschaft und ist u.a. ein unverzichtbarer Bestandteil auch in Sachen Organisation und nervtötender Regelkunde. Aber auch an seiner spielerischen Performance im Tor ist in dieser Vorbereitung eine sehr gute Entwicklung zu erkennen – Konkurrenzkampfmode „ON“.

Moritz Bauer:
Nachwuchs-Ass, nicht mehr ganz frisch, aber auf bestem Wege, die alte Frische zu erreichen, um somit weiter verbessert in die kommende Saison zu starten. Zumal er als neugewählter Duschgelwart sich um jedermanns Frische kümmern darf. Immer ein Zugewinn auf dem Feld, wenn er es schafft seinen enormen Ehrgeiz richtig zu dosieren. Take care…dont let the edgy dog from the leash.

Markus Messer:
Der Mannschafts-Älteste hält im unnachahmlichen Jesus-Style den Kasten seit Jahren sauber. Nicht nur auf dem Feld zählt er zu einem unverzichtbaren Führungsspieler. Leidet leider unter den hiesigen Bauweisen der Hallen im Bezirk und deren falsch bemessenen Deckenhöhen.

Sascha Schmidt:
Unsere Mannschaftskassenfinanzspritze und Nachwuchswurfkuh, in Fachkreisen auch „The Jumping Miracle“ genannt, trainiert grundsätzlich nur in Deutschlandtrikots und verschläft das Training auch gerne mal. Probleme hat er auch mit der Schlauchverlegung auf dem Spielfeld. Wenn er dann mal von diesem heruntersteigt, kann der Zug Fahrt aufnehmen und dann geht man ihm besser aus dem Weg. Den gelben Post-its sei Dank.

David Matischak:
Jung, intelligent, willig, muskelbepackt. Unser Adlerauge legte bis zu seiner Urlaubspause eine starke Vorbereitung hin. Wenn jetzt der Wurfarm wieder 100 % mitspielt und er direkt an seine bisherige Leistung anknüpfen wird, dann kann er praktisch alles spielen…außer Tor, Halbe, Kreis und Außen.

Stefan Scheibe:
Unser leichtgewichtiger Chinaaustauschstudent und HSGay-Song-Frontmann, fühlt sich nach seiner Rückkehr mit seiner neuen Rolle auf Linksaußen wohl und zeigt bis dato richtig starke Ansätze. Ohne Brille blind wie ein Maulwurf, scheint er aber seit neuestem das Stellungsspiel der Torhüter besser zu durchschauen. Laser wie der wieder abgeht!

Pascal Friedrich:
Das mit Power-of-God Batteriezellen gespeiste Laufwunder ist konditionell wieder ganz weit vorne. Seine selbst kreierte Tormann-über-den-Kopf/Schulter-zwischen-die-Augen-Wurftechnik hat seiner Unbekümmertheit bereits so einige verwunderte Blicke eingehandelt und das nicht nur seitens der Gegner. Aber wen juckts…drin ist drin. Er ist in dieser Saison unser Musikwart und dient daher gerne als allgemeine Anlaufstelle bei etwaigen Musikbeschwerden.

Julian Grotemeyer:
Wenn die Kickers spielfrei haben, dann ist mit ihm zu rechnen. Wenn er dann noch mit verschlafenem Blick und gebeugtem Haupt in die Halle schleicht, erwartet man nicht viel. Sobald es dann aber mal mit dem Handballspielen losgeht, ist er im „Beastmode“ und erfindet diesen Sport für die meisten neu. Unter dem neuen Trainer blüht er auf und es deutet sich eine bis dato ungeahnte Zielstrebigkeit an.

Sven Dankelmann:
Unser Workaholic und ehemaliger Spielertrainer hat sich zum Glück nun doch noch für die richtige Seite der Bank entschieden. Mit seinem Tempo von der Bank kommend ist er eine weitere top Verstärkung für den Kader…wenn er es mal pünktlich zum Treffpunkt schafft. Das macht er aber mit seinem hippen Klamottenstil oder seiner selbstkreierten Frisur wieder wett.

Sajad Saeedi:
Unser aus dem Iran zugewanderter (fast)Neuzugang zeigt in der Abwehr gerne mal, wer der Herr im Hause ist. Ihn abzuschütteln ist praktisch unmöglich. Zum Glück gelingt es uns, ihn auch mit deutschem Bier zu beglücken. Leider leidet an Folgetagen u.a. sein sonst so gefährlicher Torriecher. Wir sind aber guter Dinge, dass er das in der Vorbereitung noch unter einen Hut bekommen wird.

Pascal Schmidt:
Ins eigene Fleisch geschnitten, wird es wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bis er wieder den Ball in die Maschen dreschen wird. Auch aus der Riege der Jungen und Wilden kann er mit seinem Potenzial mehr als nur eine einfache Option für die Zukunft sein. Hoffen wir, dass er bald wieder bei uns mittrainieren kann.

Paul Messer:
Der lauffaule und videospammende Torwartwanderpokal glänzt mit hingebungsvoller Trainingsfaulheit. Nichts desto trotz besitzt er genügend Potenzial, ein richtig Guter zu werden und deutet dies oftmals an. Gerne fällt er auch mit seinem Niveau auf, wobei dies weniger sportlich zu verstehen ist.

Bastian Glück:
Noch nicht ganz angekommen in der Vorbereitung schaut er hin und wieder vorbei. Zumal plagt ihn seit geraumer Zeit eine Verletzung am Bein, die er nicht auszukurieren scheint.
Zu hoffen ist, dass er wieder fit werden wird, um uns auf einem ausreichend guten Level unterstützen zu können.

Niklas Gödicke:
2 Meter groß, 100 kg schwer und ausgestattet mit einem starkem linken Arm. Kann sich klein machen wie kaum ein anderer und spielt seine Gegner schwindelig. Seine Ehrenrunden scheint er abgeschafft zu haben. Seither geht’s, wenn auch manchmal etwas quengelig, mit seiner Entwicklung weiter voran.

Jonas Justus:
Nach mehreren Verletzungen in den vergangenen Spielzeiten hat er sich zurückgekämpft. In dieser Zeit hat der Routinier wohl im Geheimen trainiert gehabt. Seine bis ins kleinste Detail perfektionierte Wurftechnik fiel auch gleich dem neuen Trainer ins Auge und dient seither als Paradebeispiel des Handballsports. Jetzt noch eine gute Vorbereitung und die Mannschaft darf dieser faszinierenden Weltklassetechnik weiterhin frönen.

Lukas Hartlieb:
Der Liebling des Trainers und unter der Dusche.
Ein Sportler durch und durch. Denn auch nach dem Training schafft er es, Hülsen in Fülle zu stemmen, wo andere schlapp machen. Seine persönlichen Ziele bis zum Saisonstart: 150 kg Bankdrücken und dass Federball als Sport offiziell anerkannt wird.

André Frank:
Glänzt in dieser, sowie in vergangenen Vorbereitungen, wie immer durch nichts außer ein paar warme Notbier im Kofferraum. Trotzdem ein Unikat, das seinesgleichen sucht und vor keiner Verletzung zurückschreckt. Er ist und bleibt ein Mann für alle Fälle.

Stefan Schink:
Um seine eigene zukünftige Kundschaft macht er sich keine Sorgen. Es flatscht, es klatsch und es tut meist weh, wenn der Doc am Start ist. Wie in den vergangenen Spiel- und Vorbereitungszeiten, ein zuverlässiges Mannschaftsmitglied ohne Starallüren. Muss aber noch einiges an seinem Passspiel verbessern. Wobei, ist auch wieder weitere Kundschaft, wenn alles nach seinen perfiden Plänen läuft.

Robert van Lith:
Eine totgeglaubte Legende kehrte nach nur einem Jahr Auszeit noch im Laufe der letzten Saison zurück.
Unlust ist nun bedingungslose Hingabe. Der Papa Schlumpf der Abschlussfahrten. Ein geldeintreibender Organisator vor dem Herrn. Erfinder des über die Liga hinaus bekannt gewordenen „Van-Shit-Hebers“ oder auch der „unnötigen-Seitenwechselbogenlampe“. Von einer Karriere als Quarterback wurde ihm vor Jahren bereits abgeraten. Die kurzen Distanzen sind da eher sein Ding – eine relativ sichere Bank vom 7m Punkt und auch aus dem Spiel heraus kann er hin und wieder am Ball was Effektives bewirken.

Mehr als nur einfach ergänzt wird die Mannschaft durch unsere diesjährigen Neuzugänge und Rückkehrer.

Yannik Grotemeyer:
Der verlorene Sohn ist zurückgekehrt! Als geistreicher Stratege auf der Mitte und Dank seines beispiellosen mannschafts- und vereinsunterstützenden Enthusiasmus, fühlt es sich an als wäre er nie weg gewesen. Demnach wird er die Mannschaft in der kommenden Spielzeit als zweiter Kapitän tatkräftig unterstützen können. Ebenfalls bringt er Schwung in Sachen Zuschauerzahlen und lässt die Damenwelt in Strömen in unsere Halle kommen.
@ alle Single-Damen – schnell sein, es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Nachfrage das Angebot übersteigt.

Markus Schmid:
Ein bewanderter Haudegen kehrt ebenfalls in die Heimat zurück. Laboriert bedauerlicherweise unter einer aktuellen Verletzung. Seine Hingabe und Einsatzbereitschaft werden die Mannschaft aber in Zukunft weiter verstärken, sobald er wieder fit ist. Zudem sind wir immer froh, wenn sich jemand freiwillig bereit erklärt, die Halle vorm Training mit Leib und Seele zu entstauben.

Max Strelow:
Ebenso ein Rückkehrer. Zu einem zur Mannschaft, zum anderen zum Sport.
Nach den bisherig geringen Trainingseinheiten fällt es nicht all zu leicht, hier die passenden Worte zu finden.
Optisch passt er aber schon mal perfekt in diesen bunt gemixten Haufen.
Des Weiteren ist zu erkennen, dass er den Konkurrenzkampf am Kreis beleben kann, insofern er die entsprechende Fitness erreichen wird. Etwaige Abwehrvorstöße auf 11m sollte er demnach vorerst unterbinden. Der Einsatzwille stimmt, hoffen wir, dass er die Zähne zusammenbeißen wird und sich ran kämpfen kann.

Timo Krause:
Unser Neuzugang aus dem Rheinischen, der vor allem beim Dialekt seiner Heimat nahe ist, bringt in seinem noch recht jungen Alter gutes Spielverständnis, viel Disziplin und jede Menge Ehrgeiz mit.
Er ist bereits super ins Team integriert und wir bauen auf seine Stärken. Mittlerweile hat er sich auch geographisch akklimatisiert und mit richtigem Bier Bekanntschaft geschlossen. Wir wünschen uns, dass er der Region und natürlich der Mannschaft mit seinem Tequila Autsch und weiteren bis dato unbekannten Gaumenkreationen lange erhalten bleibt.

Darius Waser:
Der Jüngste im Bunde stößt demnächst nach fast 1-jährigem Rumtingeln im Ausland wieder zur Mannschaft.
Seine selbst kreierte Vorbereitung beinhaltet u.a. eine 1.000 km lange Radtour durch das australische Outback. Konditionell top, fehlt ihm jetzt noch das nötige Kampfgewicht um den Konkurrenzkampf auf der rechten Seite weiter anzufachen. Wir sind froh ihn bald wieder bei uns zu wissen, was haben wir „Meeeega“, „Jaaaaaa maaaaaan“ und vor allem sein Reizdarmsyndrom vermisst.

Christian Hein (Trainer):
Getreu dem Motto: Fuchs sein, heißt nicht nur Schwanz haben, nein, er riecht auch so.
Unser neuer Coach ist ein absolut erfahrener Trainer und weiß die Hebel und Knöpfe zu bedienen, um aus dem Potenzial der Mannschaft zu schöpfen.
Er ist immer für die Mannschaft da und er kann gut umschalten zwischen Lockerheit und klaren Ansagen. Seine Teambuilding Maßnahmen und Schleifeinheiten kommen im Team super an. Dafür sind wir ihm hinter vorgehaltener Hand sehr dankbar, für das eine mehr, für das andere weniger. Aber er hat auch einiges an Rost und Staub aus der Truppe zu blasen.
Die Mannschaft ist aktuell bemüht, die kommende Saison so zu spielen, dass es keine weiteren Trinkunfälle für ihn geben muss!
Wir freuen uns alle sehr, dass er den Weg in den Bezirk und vor allem zur HSG Obertshausen/Heusenstamm gefunden hat und wünschen uns von ihm, dass er uns noch lange erhalten bleibt!

Patrick Hüther (Der Kapitän über sich selbst aus Sicht seiner Mitspieler):
Der alte Mann, der keine Verletzung auslässt, will es noch mal wissen.
Eine Diva auf dem Feld, und noch mehr von der Bank, möchte man ihm seine peinlichen Verbalitäten am liebsten mit einem Snickers unterbinden. Bekannt für seine richtig schlechten Anspiele hinterm Rücken und der Agilität eines nassen Sacks ( für ihn sind es mehr katzenhaft anmutende Bewegungsabläufe ), weiß er aber der Mannschaft Dank seiner Erfahrung und Cleverness nicht nur auf dem Feld zu helfen. Keiner dreht so gut wie er, auch gerne mal das Wort des anderen im Munde um. Selbstredend gehört das letzte Wort ihm.

Fazit:
Die Moral stimmt.
Eine ausgeglichene Mischung aus Spaß, vor, während und nach dem Sport, sowie ernsthafter Saisonvorbereitung. Die Spiele können also bald beginnen. Und man darf gespannt sein, wie häufig und lauthals unser neu komponiertes HSG-Lied bei Siegen angestimmt werden wird.

Schweißtreibende Angelegenheiten in der Vorbereitung der HSG Obertshausen/Heusenstamm

 

Rückblick der ersten Vorbereitungsphase

Unmittelbar nach Ende der abgelaufenen Saison 16/17 bat Neu-Trainer Christian Hein zum Positionstraining. Hier musste jeder Spieler (Kreisläufer, Rückraum, Außen) einmal die Woche zum Training antanzen, um sein Wurfglück neu zu justieren und sich individuell zu verbessern. „Das wurde prima vom Team aufgenommen“, freut sich der seit Februar im Amt befindliche B-Lizenz Inhaber Hein über seine Mannschaft. Neben den unendlich vielen Würfen, die auf das Torhüter-Trio einprasselten, wuchsen aber auch der Ehrgeiz und der Konkurrenzkampf im Trainingsbetrieb und auch die Vorfreude auf die gemeinsame erste Vorbereitungsphase im Team. Abgerundet wurde diese erste Frühphase mit dem Kriftler Pfingsttunier, bei dem die Mannen von Trainer Hein einen starken 3. Platz erkämpften und sich auch in der 3. Halbzeit dieses Turniers als wahre Sportskanonen bewiesen.

Mit dem Startschuss zur ersten Vorbereitung begrüßte der Trainer am 13. Juni knapp 18 Spieler, die Feuer und Flamme für die kommende Runde sind. Neben den klassischen Trainingseinheiten einer ersten Vorbereitung (Laufen bis „Dr. Schink“ kommt) kam auch der Ball nicht zu kurz. Ob Ball an der Hand oder am Fuß, die Spieler machten fast immer eine gute Figur. Ein Highlight war mit Sicherheit in dieser Vorbereitung das gemeinsame Fußballgolf unter erschwerten, feuchten Bedingungen. Überschattet wurde dieses Ereignis abends lediglich von einem rheinländischen Anschlag – genannt „Tequila Autsch“.

Neben unzähligen Kilometern rund um die Trainingsgelände in Obertshausen und Heusenstamm kam es auch zu einem ersten Kräftemessen gegen den Bezirksoberligisten aus Offenbach-Bürgel. Nach dreistündiger Trainingseinheit setzte es eine akzeptable 25:27 Niederlage.

Mit dem Umzug zu Ferienbeginn in die Halle am Martinssee unter fast professionellen Außenbereich-Bedingungen, begann auch die Zeit der Erkrankungen und Urlauber. Dennoch standen und stehen dem Trainer noch immer mindestens 14 Leute zur Verfügung. Hier wächst langsam ein Team zusammen, das den Ehrgeiz hat, etwas bewegen zu wollen. Da kommt es dem Team zu Gute, dass man 4 „Neue“ in der Mannschaft begrüßte, die qualitativ eine große Verstärkung darstellen. Nachdem Testspiele gegen Langenselbold und Wiesbaden-Bierstadt kurzfristig abgesagt wurden, hieß es dann auch erstmal eine Woche spontan „Hitzefrei“. „Das haben sich die Jungs redlich verdient“, gibt ein optimistischer Trainer einen mutigen Blick in die Zukunft.

Mit dem zweiten Testspiel in der Vorbereitungsphase waren die Spieler dann auch bei der 60 km Anreise schon das erste mal gefordert. Gegen die ambitionierten A-Ligisten aus Trebur (Bezirk Darmstadt) konnte der erste 36:35 Sieg eingefahren werden. Obwohl hier doch einige Spieler durch Krankheit und Urlaub fehlten, war die Bank komplett gefüllt, was am Ende auch den Ausschlag gab, da jeder Spieler seine Spielanteile bekam und diese auch teilweise mehr als konsequent nutzte. Es herrscht mittlerweile im Team ein gesunder Konkurrenzkampf, der die Mannschaft hoffentlich auch noch weiter beflügeln wird.

Ausblick- „ Hoch hinaus“

Die kommenden Highlights der ersten Vorbereitungsphase sind die Spiele gegen den Meister der A-Klasse aus dem Bezirk Wiesbaden-Frankfurt. Bevor es aber zum Anpfiff gegen das neue BOL-Team aus Schierstein-Wiesbaden (29. Juli) kommt, geht es für die Mannschaft „Hoch hinaus“: Im Waldseilgarten am Neroberg in Wiesbaden heißt es erstmal, „ Wer einmal oben ist, möchte nicht mehr runter“.

Beendet wird die erste Vorbereitung dann mit einer Überraschungs-Outdoor-Trainingseinheit und einem weiteren Testspiel gegen den Bezirksoberligisten aus Klein-Auheim.

Mit dem Slogan „ Wer einmal oben ist, möchte nicht mehr runter“ geht es dann auch unmittelbar in die heiße Phase – die zweite Vorbereitung. Hier geht es an das Feintuning und das interne „Muskel spielen lassen“ freut sich der Trainer schon jetzt auf eine verdammt heiße Phase.

Auch die Testspiele kommen hier nicht zu kurz:

13. August – HSG Weiterstadt (Bez. Darmstadt)

20. August – TG Hanau

26. August – SG Nied (Bez. Frankfurt)

27. August – HSG Oberhessen